60-jährige Männer haben heute eine statistische Lebens­erwartung von noch gut 23 Jahren. Sie wollen sich nach Jahren harter Arbeit etwas gönnen und das Leben im Ruhe­stand genießen. Reisen, Hobbys und Familie stehen dann im Fokus. Doch reicht das auf­gebaute Vermögen für die rechner­isch verbleib­enden 23 Jahre? Wie kann man es schützen und wie weitere Einnahmen generieren?

Das Tonn Family Office kennt und berät seinen treuen Kunden Walter P. bereits seit langer Zeit. Er hatte als Geschäfts­führer eines mittel­ständischen Unter­nehmens und durch ein gutes Händchen bei der Kapital­anlage im Laufe seines Lebens etwa ein­einhalb Millionen Euro angespart. Viele Jahre war er auf der Suche nach hohen Renditen und spannenden Kapital­anlagen. Nun hat er seinen 60. Geburtstag hinter sich und stellt seinem Berater zunehmend andere Fragen:

  • Reicht mein Vermögen für den Rest meines Lebens?
  • Kann ich es mir leisten, schon vor dem 65. Lebensjahr in Rente zu gehen?
  • Bleibt dann noch etwas für meine Kinder?
  • Soll ich überhaupt noch lang­fristige Investments tätigen?
  • Wie schütze ich mein Vermögen vor Crashs, Krisen und hoher Inflation?
  • Wie generiere ich auch im Ruhe­stand noch Einnahmen?

Der klassische Ansatz, für Walter P. eine geeignete Vermögens­struktur­ierung zu entwickeln, ist weiter­hin richtig, reicht aber nicht mehr aus. Die Aspekte „Vermögens­aufbau“ und „Kapital­anlage“ werden mit zunehmendem Alter verdrängt durch „Planung des Entsparens“, „Wunscher­füllung“ sowie „Erben und Schenken“.

Die zentrale Frage von Walter P. lautet also: „Wie wird das ange­sparte Vermögen auf die Erforder­nisse im Ruhe­stand verteilt?“ Für diesen Lebens­abschnitt bedarf es einer differ­enziert­eren Planung als in jungen Jahren. Dennoch bleibt auch hier der Planungs­horizont grund­sätzlich lang­fristig. Statistisch gesehen hat Walter P. mit 60 Jahren noch eine Lebens­erwartung von gut 23 Jahren. Hätte er bereits das 70. Lebens­jahr erreicht, läge seine Lebens­erwartung bei noch weiteren 15 Jahren.

Die Chance, noch viel älter zu werden, bedeutet auf der anderen Seite das Risiko, nicht mehr genügend Kapital zur Verfügung zu haben. Ergo sollte eine Ruhe­stands­planung nicht nur den „Normal­fall“, sondern auch den „Glücks­fall“ eines deut­lich längeren Lebens beinhalten. Das hat Auswirk­ungen auf die Art der Kapital­anlage. Eine lebens­lange Rente scheint hier auf den ersten Blick die beste Lösung. Doch auch hier ist die Streuung auf verschiedene Lösungs­wege besser geeignet.

Für Walter P. stehen nun verschiedene Investment-Entscheidungen an. Der Verkauf eines geschlos­senen Immobilien­fonds wurde ange­kündigt und seine Lebens­versicherung wird dem­nächst fällig. Er entscheidet sich, einen Teil des Erlöses für die Rück­zahlung eines Dar­lehens ein­zu­setzen. Die andauernde Niedrig­zins­phase, aber auch die statist­ischen Lebens­erwartungs­daten ermutigen ihn, für den Rest wieder ein länger­fristiges Immobilien-Investment mit einer Rendite von 4,5 % p. a. zu tätigen. Aber damit ist nur ein Anfang gemacht.

Insgesamt bedarf es einer individuellen Abstimmung zwischen dem Teil der Kapital­anlagen, der nach und nach konsumiert wird und dem Teil, der weiter investiert wird – zum einen zur Sicherung des Vermögens, zum anderen zur Erzielung weiterer Einnahmen über die hoffentlich noch zahlreichen kommenden Jahre. Dabei hilft das sogenannte „Topf­denken“ weiter, nämlich den Kapital­anlagen die verschiedenen Ausgabe­töpfe zuzuordnen.

Für Walter P. ist zunächst eine Grob­planung seiner finanziellen Belange hilf­reich, um seine per­sönlichen Entscheid­ungen mit den finanziellen Konse­quenzen abzu­gleichen. Ginge er ohne weitere Einnahmen beispiels­weise drei Jahre früher in Rente, so würde seine Vermögens­substanz durch die Über­brückungs­phase um ca. 240.000 Euro geschmälert. Mit Bezug der Rente würde der Substanz­verzehr etwa 35.000 Euro p. a. betragen. Damit stünden nach 30 Jahren noch 450.000 Euro für das Erbe zur Verfügung.

Fazit: Eine individuell abge­stimmte und ausge­wogene Streuung auf verschie­dene Kapital­anlagen ist die Basis für den sicheren Kapital­erhalt. Zudem sollten die Fristig­keiten in der Vermögens­struktur auf die jeweiligen Verwendungs­zwecke ausgerichtet sein. Die Möglich­keit zur Erzielung weiterer Einnahmen im Ruhe­stand durch passende Kapital­anlagen sollte eben­falls ein­ge­plant werden.

Juergen Raeke von der Tonn Family Office AG informiert Sie gern über spezielle Vermögens­struktur­ierungen und die finanzielle Ruhe­stands­planung.

 

raeke

Jürgen Raeke, Vorstand der Tonn Family Office

  • 35 Jahre Kapitalmarkterfahrung bei namhaften Banken in Deutschland und Luxemburg
  • 1998 bis 2014 Geschäfts­führer einer Tochter­gesellschaft der Berenberg Bank
  • Aufbau des Family Offices bei Berenberg
  • Verantwortung für die Bereich Sachwertinvestments / Immobilien / alternative Investments bei Berenberg

 

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