Immer mehr Anleger achten darauf, dass ihr Vermögen nicht nur gewinnbringend investiert ist, sondern auch nachhaltig. Nachhaltig anzulegen heißt, in den Fortschritt zu investieren. Die Kombination aus wirtschaftlichen Ansätzen und Erkenntnissen aus Ökologie, Sozialem und Unternehmensführung ermöglicht es institutionellen und privaten Investoren, ihre Anlageziele auf nachhaltige Weise zu verfolgen. Und zwar mit Renditen, die herkömmlichen Anlagen nicht nachstehen.

Nachhaltigkeit bei der Kapitalanlage wird immer mehr zum Thema. Insgesamt über 219 Milliarden Euro wurden allein in Deutschland im Jahr 2018 in diesem Segment investiert. Das sind rund 48 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr, wie das Forum Nachhaltige Geldanlagen in seinem Marktbericht 2019 feststellt. Dies entspricht einem Zuwachs von über 28 Prozent.

Doch wie schlagen sich diese Anlagen im Renditevergleich? Können nachhaltige Geldanlagen beim Vergleich mit herkömmlichen Anlagen mithalten oder diese gar übertrumpfen?

Die wohl wichtigste Analyse haben vor wenigen Jahren Wissenschaftler der Universität Hamburg zusammen mit einer deutschen Großbank sowie der ESG-Investmentorganisation PRI erstellt. In die Meta-Studie sind die Ergebnisse von mehr als 2.000 Primärstudien eingeflossen.

In 90 Prozent der untersuchten Studien kommen nachhaltige Investments nicht schlechter weg als herkömmliche, so die Meta-Studie. Vielmehr sei ein klarer Beleg gefunden worden, der für den nachhaltigen Investmentansatz spreche. Es besteht die Möglichkeit auf eine Outperformance (besserer Verlauf) der nachhaltigen Anlagen in vielen Bereichen, heißt es im Fazit der Studie.

Das bestätigt auch das deutsche Analysehaus Scope Analysis: Nachhaltige Geldanlagen erwirtschaften ebenso gute oder sogar bessere Renditen als herkömmliche Finanzanlagen. Über 150 Studien belegen nach Angaben von Scope Analysis, dass nachhaltige Geldanlage keinen negativen Einfluss auf die Rendite hat. Insgesamt zeigen sich sogar eher positive Auswirkungen auf die Rendite. Zugleich leisten sie einen Beitrag zum Umweltschutz und zu einer lebenswerteren Gesellschaft.

Kay Fischer, Vorstand der Tonn Family Office AG: „Nachhaltig, also zukunftsfähig, muss auch das Geschäftsmodell eines Unternehmens sein. Wie starke Veränderungsprozesse wir gerade erleben, läßt sich gut an der deutschen Automobilindustrie ablesen. Wenn diese sich nicht radikal wandelt – Stichwort alternative Antriebe und Digitalisierung – wird sie vom Weltmarktführer zum Zulieferer absteigen. Das wäre kein nachhaltiges Wirtschaften.“

Die Nachhaltigkeitsstrategie der Tonn Family Office AG setzt auf aktiv gemanagte Investmentfonds, Aktien-, Anleihe- und Mischfonds, die auch ökologische, soziale und ethische Grundsätze verfolgen.

Unterstützt werden die Manager durch einen erfahrenen Advisor, der sich bereits seit vielen Jahren mit Nachhaltigkeitsthemen befasst.

An der Nachhaltigkeitsstrategie der Vermögensverwaltung des Tonn Family Offices können Privatinvestoren ab 100.000 Euro partizipieren.

 

ZWEISTUFIGER INVESTITIONSPROZESS

1. Wirtschaftlichkeit

  • Portfoliostruktur: Welcher Anteil an Aktien und Anleihen? Welche Regionen?
  • Auswahl von ca. 12–15 Investmentfonds
  • Finanzanalyse: Performance- und Risiko-Screening
  • Korrelation der Fonds: Ziel niedrige Volatilität
  • Aktienquote des Gesamtportfolios: Maximal 80 Prozent

2. Nachhaltigkeit

  • „ESG Screening“ anhand der „ESG“-Kriterien
  • Positivkriterien: Welchen Beitrag leisten Unternehmen zur Lösung der großen Themen
  • Ausschlusskriterien, wonach besonders kontroverse Unternehmen und Staaten ausgeschlossen werden

 

Kay Fischer „Nachhaltig bedeutet auch, dass Unternehmen eine zukunftsfähige Strategie haben.“


Kay Fischer
Vorstand Tonn Family Office AG

 

Strategie im Überblick

Die Nachhaltigkeitsstrategie setzt auf aktiv gemanagte Investmentfonds, die auch ökologische, soziale und ethische Grundsätze verfolgt. Das Anlageuniversum umfasst internationale Aktien und Anleihen. Die Aktienquote kann bis zu 80 % betragen.

Stand 12/2019